Juli 2002, endlich war es wieder soweit, wir hatten Urlaub und es ging wieder nach Korfu!
1. Tag, Sonntag, 7. Juli:
Wir fuhren kurz nach 06:00 Uhr von Graz weg. Wir, das waren: Michi und Michi samt Tochter Julia im ersten Auto, Bernd und Didi im zweiten Fahrzeug sowie Stefan, meine Mutter und ich im dritten Auto.
Bei der Raststelle Arnoldstein machten wir die erste Pause, in Italien stoppten wir ein zweites Mal und um 11:15 Uhr waren wir bereits in Venedig am Hafen!
Wir verbrachten die Wartezeit aufs einschiffen in einem Cafe in der Nähe des Hafengebäudes.
Schließlich war es soweit, wir holten unsere Tickets und fuhren aufs Schiff; das ging recht flott dieses Jahr!
Wir fuhren dieses Mal mit der "H/S/F Pasiphae", einer noch ziemlich neuen Fähre von Minoan Lines.
Die Länge des Schiffes beträgt 200 Meter, die maximale Breite 25,8 Meter; Highspeed: 27 Knoten, 4 Passagierdecks, Platz für 1500 Passagiere, 700 Betten, Platz für 1000 PKWs!
Wir bezogen unsere Kabinen und fuhren um Punkt 16:00 von Venedig weg. Es ist jedes Mal aufs Neue ein Erlebnis vom Hafen von Venedig auszulaufen!
Den Rest des Tages verbrachten wir mit Schiffbesichtigung und Aufenthalten an der Poolbar. Das Abendessen nahmen wir im SB-Restaurant zu uns!
Die Nacht in der Kabine war recht angenehm, das Brummen der Motoren wirkte beruhigend und wir haben einigermaßen gut geschlafen!
2. Tag, Montag, 8. Juli
Unser Frühstück nahmen wir im Selbstbedienungsrestaurant ein. Dort kann man sich zusammenstellen wonach man Lust hat. Das Frühstück war gut und reichlich!
Den Vormittag verbrachten wir am Pool und an der Poolbar.
Mit 2-stündiger Verspätung legten wir schließlich um 16:00 Uhr in Kerkyra / Korfu an. Wir hatten Glück und kamen mit allen drei Autos sofort vom Schiff hinunter!
Wir stellten unsere Fahrzeuge erst mal vor der Rezeption ab und gingen dann sofort zur Poolbar. Dort fanden wir gleich den Juniorchef, Akkis, vor und trafen noch ein paar bekannte Gesichter!
Also wurde erst mal die Ankunft und das Wiedersehen gefeiert! Nach ein paar Begrüßungsbieren errichteten wir schließlich unser Lager. Dieses bestand aus einigen Zelten und dem "zentral errichteten" Pavillon.
Meine Mutter hatte einen "Bungalow" reserviert! Diese Bungalows waren kleine "Buschhütten" mit recht spartanischer Einrichtung: 2 Betten und ein Nachtkästchen - fertig!
Aber was braucht man schon viel im Urlaub? Ein Dach über dem Kopf, eine bequeme Liege und Insektenschutz bei den Fenstern.
Gegen 20:15 Uhr waren wir großteils fertig und stärkten uns danach im Campingplatzrestaurant. Dann ließen wir den Abend an der Poolbar ausklingen....
Der dritte Tag unseres Urlaubes wurde mit ausrasten, faulenzen und baden im Campingplatzpool verbracht!
Die Tage 4 - 6 verbrachten wir meistens am Jellos (Yellos) Beach, das war die Bucht die wir 2001 gefunden hatten. Dort kehrten wir auch immer bei Nikkos ein und speisten hervorragend zu Mittag!
Die Nachmittage verbrachten wir am Pool des Campingplatzes.
Am 7. Tag, Samstag, den 13. 7. fuhren M & M schon in aller Frühe zum Flughafen und holten Ziko ab!
Kaum war er da feierten wir seine Ankunft an der Poolbar; dort, sowie auch im Pool verbrachten wir dann gleich den Rest des Tages...
Am 8. Tag machten wir auch nicht gerade viel; wir badeten im Pool, kochten bei unseren Zelten und ließen es uns einfach gut gehen. Es war Wochenende und da fuhren auch die Griechen selbst an den Strand - dort wäre es also erfahrungsmäßig recht voll gewesen!
Nun, am Campingplatz ging uns ja auch nichts ab!
Tag 9, 15. Juli 2002:
Ziko, Bernd und ich fuhren nach Kassiopi. Wir mieteten uns für Donnerstag ein Boot. Bernd war ja im Besitz des passenden Führerscheins und so war das Ganze eigentlich nur eine Formsache. Nach einer Anzahlung für die Tagesmiete setzten wir uns noch ein wenig in den Gastgarten einer Taverne im Hafen und genehmigten uns ein kühles Blondes.
Das ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen im Urlaub; einfach so dasitzen, was gutes trinken und Land (Meer) und Leute beobachten! Herrlich!
Als wir zum Campingplatz zurückkamen hatten die Michi´s schon eingekauft und begannen zu kochen! Es gab Paprikahendl mit Nudeln - mmmhhh! War das ein Festmahl!
Immer wieder erstaunlich was man mit ein paar Gaskochern und genügend großem Geschirr alles machen kann!
Ziko und ich gingen am Abend noch in den Ort und borgten uns für den nächsten Tag 2 Motorräder aus; zwei Suzuki DR 200. Diese durften wir schon mit "nach Hause" nehmen.
10. Tag, 16. Juli
Ziko und ich brachen gleich nach dem Frühstück auf. Wir hatten die Bikes den ganzen Tag und wollten diesen auch richtig ausnutzen.
Zuerst fuhren wir über einige Serpentinen im Norden der Insel auf einen "Pass". Dort oben war es sehr neblig und wir froren ein wenig in unserer Adjustierung: kurzes T-Shirt, Bermuda-Short!
Unser erstes Ziel war dann Agios Georgios. Dort nahmen wir unser zweites Frühstück zu uns und sahen uns den berühmten Sandstrand an. An baden war nicht zu denken, die Wolken hingen recht tief und der Wind wehte ziemlich stark!
Danach ging es weiter nach Paleokastritsa. Hier war ich schon ein paar Mal und so konnte ich Klaus die Bucht zeigen. Wir schauten uns Bucht und Strand an und gingen dann zum Kloster Panagia Theotokos Tis Paleokastritsa hinauf.
Wir besichtigten die alte, sehenswerte Klosterkirche und den schönen Innenhof:
und dann genossen wir die tolle Aussicht auf die Bucht von Paleokastritsa!
Wir fuhren dann weiter und kehrten etwas außerhalb von Paleokastritsa in einem Hotel mit gemütlicher Terrasse auf ein kühles Getränk ein.
Dann fuhren wir ins Landesinnere weiter und kamen nach Pelekas. Dort besichtigten wir den Kaiser-Thron und genossen die Aussicht auf Korfu! Von dieser Stelle aus hat man einen schönen Rundumblick auf die grüne Insel! Nicht umsonst lies der Kaiser "damals" einen Sitz hier errichten - den Kaiserthron!
Unser nächster Stopp war in Glifada. Hier nahmen wir in einer Taverne am Ende der Bucht unser Mittagessen zu uns!
Danach fuhren wir über eine steile Sandstrasse (im zweiten "Anlauf") in die Bucht von Miriotissa hinunter. Wir kehrten bei einem Kiosk direkt am schönen Strand ein und genossen die Aussicht auf Sonne, Sand und Meer!
Eine herrliche Lage: ein ca. 10 - 15 Meter breiter Sandstrand, dann die staubige Piste und gleich daneben geht fast senkrecht eine Felswand hoch!
Hier kann jeder baden wie er will: textil oder FKK!
Schließlich fuhren wir die "Motocross-Strecke" wieder zurück nach oben. Wir kamen durch das Bergdorf Sinarades und erreichten Agios Gordis. Dort spazierten wir ein wenig am Strand und nahmen ein Mineralwasser zu uns!
Es war inzwischen sehr heiß geworden!
Unsere Rundfahrt führte uns dann über Kerkyra (kein Stopp) die Küstenstraße entlang nach Nissaki. Dort kehrten wir noch einmal ein und fuhren danach recht zügig bis Roda durch wo wir die Motorräder um 19:45 Uhr wieder zurückgaben!
Es war eine schöne und interessante Rundfahrt. Wir legten insgesamt 160 Kilometer zurück!
11. Tag - Bienenstich!
Nach dem Frühstück fuhren wir alle zusammen ins Aqualand. Das ist eine große Freizeitanlage mit jeder Menge Wasserrutschen für groß und klein! Kurz nach 10:00 Uhr waren wir auch schon dort!
Wir trafen uns wie vereinbart mit einem weiteren Arbeitskollegen, mit Daniel und seiner Frau! Die beiden verbrachten ihren Urlaub auch auf Korfu, aber an der Westküste, in einem Hotel!
Wir vergnügten uns auf allen möglichen Rutschen und speisten zu Mittag im Self-Service-Restaurant!
Und dann passierte es; etwas blödes:
mich stach eine Biene!
Und ich bin ja allergisch gegen Bienen- und Wespengift!
Ich nahm sofort meine Notfalltabletten die ich ja immer bei mir habe! Mit der Spritze (Adrenalin) wollte ich noch warten.....
Es kam wie es kommen musste - mir wurde schwindlig, schlecht und schwarz vor den Augen....
Michi ging gleich mit mir zum Arzt des Freizeitzentrums. Wir drängten uns vor und erklärten dem Doktor um was es ging. Der Arzt reagierte schnell und gab mir gleich Adrenalin. Aber es war schon fast zu spät - ich verlor das Bewusstsein!
Ich bekam eine Transfusion und erhielt Sauerstoff!
Einen kurzen Moment war ich dann ganz weg - ich habe auf mich selbst hinuntergesehen und sah wir der Arzt mich mit Strom wiederbelebte.....
Es hat funktioniert, ich bekam noch mehr Adrenalin und erholte mich langsam wieder! Inzwischen standen jede Menge Zuschauer rund um meine Liege und einer von diesen klaute doch tatsächlich meine Tasche!!
Diese hatte ich alleine schon wegen der Notfall-Medikamente eigentlich immer bei mir!
Die Medikamente waren zum Glück noch da - diese haben wir ja dem Doc gezeigt!
Aber alles andere war in der Tasche und somit weg: mein Handy, die frisch aus dem Bankomat gefüllte Geldbörse, Fotoapparat, ein voller Filme (ja - Film! - damals machte ich noch "richtige" Fotos), Sonnenbrille, Bakomatkarte, ÖAMTC-Karte, Zulassungsschein, Stefans Gameboy,....
Der Pass war zum Glück am Campingplatz - gut verschlossen im Safe der Rezeption; und den Führerschein hatte Ziko, er steckte meinen beim ausborgen der Motorräder mit ein...!
Schließlich traf die verständigte Rettung ein. Diese kassierte erst einmal 200,00 Euro in bar - erst dann nahm sie mich mit!!
Ich kam ins Hospital von Kerkyra. Dort wurde ich untersucht und es wurde ein Herzröntgen (!) gemacht! Ich musste zur Beobachtung da bleiben und kam in Zimmer 204 im 2. Stock!
Ein ACHT-Bettzimmer.
Am Abend kamen Mutter, Bernd und Winnie zu Besuch und brachten mir etwas Kleidung, Zigaretten und Bargeld!
Bis dorthin hatte ich ja nur die Badehose, die ich im Aqualand trug, bei mir. Ich ging mit meiner Transfusionsflasche ab und zu auf den Balkon und schnorrte dort Zigaretten!
In der Nacht bin ich oft aufgewacht, es war heiß im Zimmer, mancher Besuch blieb über Nacht, einige der anderen 7 Zimmerkollegen schnarchten immer wieder mal und die Transfusionsnadel störte auch!
12. Tag - Entlassung aus dem Krankenhaus
Um 08:30 bekam ich mein Frühstück. Dieses bestand aus einem Glas Milch, ein Stück Zwieback, Butter, Marmelade und einer Schüssel warmen Vanillepudding!
Um 11:30 Uhr war Visite, die Ärzte fragten mich wie es mir geht. Ich meinte "gut" und so durfte ich nach kurzer Untersuchung wieder "heim".
Ich kaufte mir beim Kiosk vor dem Hospital eine Telefonkarte und rief am Campingplatz an!
Dort erreichte ich dann Michi (Frau PE). Diese sagte mir das bereits ein Auto unterwegs sei um mich zu holen! Nicht schlecht!
Michi (Herr PE) und Bernd kamen dann und fuhren auch gleich wieder um meinen EU-Krankenschein bei der griechischen Kranken-Kassa zu holen, bzw. einzulösen.
Ich lief inzwischen im Krankenhaus hin und her um alle Papiere zusammen zu bekommen!
Nach diesem ganzen Stress bekam ich sogar noch ein Mittagessen.
Schließlich hatten wir alles zusammen und fuhren nach einem schnellen kühlen Blonden am Kiosk zum Aqualand.
Dort wusste aber leider keiner was von meiner verschwundenen Tasche...
Michi hat dann Anna (meine damalige Chefin) angerufen - diese sperrte in Österreich das Telefon und die Bankomatkarte!
Wieder zurück am Campingplatz wurde ich dann regelrecht "belagert". Alle wussten Bescheid, jeder hieß mich willkommen, viele hatten Fragen,....
Abends fuhren Michi (Hr.) und ich nach Gouvia zur Ordination "meines" Doktors.
Wir warteten fast 2 Stunden in einem Cafe gegenüber der Ordination bis der Doktor dann endlich kam.
Ich bedankte mich nochmal bei ihm und wir rauchten zusammen Zigarren und tranken Bier!
Schließlich fuhren wir zu dritt weiter - wir fuhren in eine Tanzbar wo wir dem Bruder und der Mutter des Arztes vorgestellt wurden!
Alle haben schon von mir gehört - dem "Wiederbelebungsfall"...
Auch dort noch mit Andreas, dem Arzt, und seiner Familie angestoßen und gefeiert!
Erst nach Mitternacht wieder am Campingplatz gewesen!
Dort waren noch einige an der Bar und so machten Ziko, Winnie, Bernd und ich Sperrstunde (02:30).
Mein gut überstandener Bienenstich gehörte ja schließlich gefeiert!
>> die geplante Bootstour wurde "aufgrund des Vorfalls" abgesagt - wir hatten Glück und bekamen unsere Anzahlung zurückerstattet!
Tag 13:
Nach einem guten Frühstück fuhr ich mit Ziko nach Peroulades und zeigte ihm den Sunset-Beach. Hier konnte man abends traumhafte Sonnenuntergänge beobachten!
Nach einigen Fotos von den atemberaubenden Ausblicken über die Klippen fuhren wir weiter nach Sidari. Hier konnte ich Ziko die berühmten Lehmklippen und den "Canal d´Amour" zeigen.
am Kap
Sidari, Canal d´Amour
Anschließend fuhren wir an "unseren" Strand, den Yellos Beach. Dort trafen wir die anderen.
Ich telefonierte mit meinem Vater und lies mir 1200 Euro mit Western Union senden!
Wir haben dann auch gleich bei Nikkos gegessen.
Ich fuhr dann alleine zum CP zurück, dort wartete schon Lida, die Tochter des Chefs, auf mich und wir fuhren gemeinsam zu einem "Gendarmerieposten". Dort machte ich eine Diebstahlanzeige wegen meiner abhanden gekommenen Sachen und erhielt dafür eine Anzeigenbestättigung. Diese brauchte ich dann ja für die Versicherung und den ÖAMTC (Schutzbrief!).
Lida war mir eine große Hilfe - mit meinem "bruchstückhaften Schulenglisch" wäre ich nicht weit gekommen; so wurde gleich das ganze Gespräch auf griechisch geführt - Lida konnte ja perfekt deutsch und so war die ganze Angelegenheit im Nu erledigt!
Abends feierten wir alle zusammen Michis Geburtstag an der Poolbar! Vorher machten wir noch ein Foto von uns allen: den Teilnehmern am Survival-Camp 2002:
Am 14. Tag unseres Urlaubes fuhren Bernd und ich nach Acharavi und kauften dort im Supermarkt ein. Wir hatten von Michi eine lange Liste mit und bekamen auch fast alles!
Wir suchten dann in ca. 12 - 14 Minimarkets nach einer Dose Bohnen - Fehlanzeige...
Die Michis brachten inzwischen Ziko zum Flughafen - sein Urlaub war schon vorbei!
Den Nachmittag verbrachten wir am Pool und an der Poolbar beim fernsehen (Formel 1).
Abends richteten wir in unserem Lager Salate und Saucen.
Und dann war es soweit - das alljährliche große Camper-BBQ fand statt.
Wir trafen uns mit inzwischen schon guten Bekannten verschiedenster Nationen und grillten zusammen hinter der Bar!
Es wurde ein sehr lustiger Abend!
15. Tag - Erholung pur:
Wir waren den ganzen Tag faul und verbrachten die meiste Zeit am Pool und der Poolbar. Insgesamt 6,5 Stunden Karten gespielt!
Am 16. Tag fuhr ich mit Stefan und meiner Mutter nach Kerkyra und holte das überwiesene Geld ab. Danach bummelten wir ein wenig durch die Gässchen und sahen uns die schöne Altstadt an.
Am späteren Nachmittag waren wir wieder am Campingplatz. Wir aßen dort im ausgezeichneten Restaurant zu Abend und ließen es uns dann noch an der Poolbar gut gehen!
Dienstag, 23. Juli 2001 - der 17. Tag:
Wir waren an "unserem" Strand und haben bei Nikkos gegessen.
Abends das übliche - Poolbar
18. Tag
Mein Ford wollte nicht mehr anspringen - Batterie kaputt.
Also fuhr Bernd mit mir zur Tankstelle bei Roda und ich kaufte mir eine neue Batterie - 65 Euro!
In der Nacht fing es dann recht stark zu regnen an.
Um 04:00 Uhr räumten Michi und Didi das meiste Zeug im Freien weg.
19. Tag, Donnerstag, 25. 7.:
Wir waren im Ort - Roda; dort klapperten wir viele Läden ab und kauften einiges ein.
Den Nachmittag verbrachten wir am Pool und abends grillten wir bei unseren Zelten.
20. Tag - der Regentag
Wir fuhren vormittags an unseren Strand. Dort verdunkelte sich dann recht schnell der Himmel und es fing zu regnen an.
Also schnell zum Campingplatz zurückgefahren und allerhand Zeug ins trockene Zelt verfrachtet!
Der Regen hielt dann, abgesehen von ein paar kleineren Pausen, den ganzen restlichen Tag an.
Es regnete schließlich auch die ganze Nacht durch und ich war ein paar Mal auf um das Pavillondach von einer Lacke zu befreien!
Tag 21 - Regentag 2:
Den ganzen Tag regnete es! Wir hockten meistens unterm Pavillon und spielten Karten. Das Abendessen genehmigten wir uns im Campingplatzrestaurant.
Schließlich kehrten wir noch an der Poolbar ein. Dort spielten wir auch ein paar Partien Billard!
Es hat dann wieder die ganze Nacht durch geregnet! Die Zelte hielten zum Glück dicht!
Am 22. Tag waren wir an der Bar zu Kaffee und Kuchen eingeladen! Akkis hat leckere Sachen von der Konditorei besorgt und wir genossen die süßen Leckereien!
Tagsüber regnete es immer wieder kurz und am späteren Nachmittag war es endlich soweit - die Sonne kam wieder zum Vorschein!
Abends spazierten wir in den Ort. Wir speisten vorzüglich bei Niko zu Abend.
23. Tag
Am späten Vormittag fuhren wir an den Strand. Nach dem langen Regen war der ganze Dunst weg und es war herrlich klar - Postkartenwetter. Wir machten einige Fotos, waren schwimmen und aßen bei Nikkos.
Ich genehmigte mir eine vorzügliche Fischsuppe. Nikkos war in Spenderlaune und kredenzte Hauswein und Raki!
Am Nachmittag fuhren wir nach Acharavi und kauften wieder mal im Supermarkt ein.
Abends grillten wir bei den Zelten.
24. Tag - der Berg ruft
Mutter, Stefan und ich standen schon recht zeitig auf und fuhren gleich nach dem Frühstück auf den höchsten Berg der Insel, auf den Pantokrator. Höhe: 906 Meter.
Dort, ganz oben, stand ein Kloster. Gleich neben dem Kloster, praktisch im Hof desselben, steht eine grässliche Rundfunkantenne!
Wir schauten uns die Klosterkirche an und dann genossen wir die herrliche Aussicht vom Berg.
Unsere nächste Station war das Bergdorf Strinilas.
Dort kehrten wir im "Elm Tree" auf einen holländischen Kaffee ein!
Gegen Mittag waren wir schon wieder am CP zurück und kamen gerade rechtzeitig bevor es wieder zu regnen begann.
Abends fuhren wir an den Strand. Wir aßen ein letztes Mal bei Nikkos in seiner Taverne zu Abend.
Am 25. Tag begannen wir (in den Regenpausen) zu packen und "unwichtige" Dinge bereits im Auto zu verstauen.
Zwischendurch fuhren wir alle tanken und kauften Proviant für die Heimreise ein.
Abend spazierten wir ein letztes Mal in den Ort und bummelten noch ein wenig durch die paar Gassen.
Wir speisten bei Niko und feierten danach noch an der Poolbar am Campingplatz unseren Abschied.
26. Tag - Heimreise
Gleich nach dem aufstehen legten wir das Zelt zusammen und verstauten dieses sowie den Rest der Sachen im Auto.
Der Campingplatz war komplett dunkel - wegen des Gewitters in der acht war der Strom auf der halben Insel ausgefallen!
Wir fuhren dann gleich nach Kerkyra - unterwegs überall das gleiche Bild - kein Strom, nasse Straßen.
Um 05:45 Uhr waren wir bereits am Hafen. Wir frühstückten dort mehr oder weniger gemütlich und warteten auf die Fähre.
Gegen 08:00 Uhr kam der Dampfer endlich - 1 Stunde Verspätung!
Wir fuhren problemlos mit allen Fahrzeugen auf das Schiff, bezogen unsere Kabinen und legten uns auf Ohr!
Kurz vor 13:00 Uhr waren wir alle wieder auf und besichtigten das Schiff.
Beim heimfahren hatten wir die "Prometheus".
Unser Abendessen nahmen wir im Selbstbedienungsrestaurant zu uns und danach saßen wir noch bis zur Dämmerung an Deck.
Schließlich bezogen wir unsere Kabinen.
27. Tag - letzter Tag der Reise
Ankunft Venedig: 07:30 Uhr.
Ankunft Fährhafen: 08:00 Uhr.
Abfahrt Venedig: 08:35 Uhr, 1 Pause in Italien, kurze Rast Arnoldstein.
Ankunft Graz: 13:40 Uhr.
Es war diesmal ein sehr "ereignisreicher" Urlaub.
Wir haben viel gesehen, viel erlebt! Einiges hätte nicht passieren müssen - zum Glück ging alles gut aus!
Der Urlaub war leider viel teurer als geplant - nicht nur das entwendete Geld musste abgeschrieben werden, nein - auch Telefon, Fotoapparat, Sonnenbrille und das andere Zeug musste neu angeschafft werden.
Dann kam noch die kaputte Batterie dazu...
Aber im Endeffekt war es schon schön.
Wir trafen wieder einige Freunde am Campingplatz die wir nun schon länger kennen, wir lernten wieder einige neue nette Leute kennen.
Wir hatten viel Spaß mit unseren "Quartiergebern", der ganzen Familie des Campingplatzes.
Bei unseren Wirten, Nikkos am Strand und Niko in Roda wurden wir wieder hervorragend bekocht und verwöhnt!
Das Wetter spielte dieses Jahr leider nicht so mit, es hat recht oft geregnet und auch an vielen Tagen bewölkt!
Ich möchte mich hier auch noch einmal bei Bernd für die finanzielle Überbrückungshilfe nach dem Verlust meiner Börse bedanken!
Gesamtkilometer mit dem Auto: 1305